Hospitality is hot!

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Sie haben es mitbekommen, der Immobilienbranche geht gerade ordentlich die Luft aus. Jaja, Zinsen und so. Doch auch ohne Finanzierungsprobleme fragen sich Developer und Investoren gerade, wer in Zukunft noch Büroimmobilien braucht, wenn eh alle im Homeoffice bleiben wollen? Noch mehr Einkaufszentren? Brauchen wir auch nicht.

 

Ausreisser

Zwei Assetklassen ragen aber aus dem Nebel heraus: Logistik und Hospitality.

Logistik boomt schon seit längerem. Wir bestellen eifrig online, schicken ebenso emsig Unmengen an Paketen wieder retour. Geopolitisch wollen wir uns mit neuen Lieferketten, die nicht bis zu Xi Jinping reichen, unabhängiger machen (und kaufen dann erst wieder den Ramsch im 1-Euro-Diskont). Das Ganze braucht jedenfalls Lagerhäuser und Distributionszentren, aber die schauen noch immer so hässlich aus, dass ich darüber gar nicht palavern will.

 

Sexy!

Hotels und Tourismus-Immobilien sind da viel spannender. Sie sind die emotionalste Immobilienart überhaupt! Und sie werden auch jetzt entwickelt, oder gerade jetzt, die Tourismuszahlen zeigen durchwegs Werte im grünen Bereich. Wir lieben es zu verreisen, wir machen gerne Urlaub und zahlen auch gerne dafür.

Juhuu, wie herrlich! – auch für Immobilienjournalisten wie mich. Stellen Sie sich vor, es gibt keine neuen, spektakulären Projekte mehr – worüber soll ich Ihnen denn dann begeistert berichten? Allein von der ITB in Berlin, der weltgrößten Tourismusmesse, habe ich zig Stories im Rucksack mit heimgenommen: eine Stadt, die ein eigenes Besucherprogramm für Worcation anbietet (mit kostenlosen Serviced Offices, vergünstigten Hotelzimmern, Metrokarte etc.), das Interview mit dem CEO des Tourismusfonds von Saudi-Arabien (und ich habe es geschafft, nicht über NEOM herzuziehen!), die Nachnutzung eines Hochofens (auch heiß), die persönlichen Urlaubsfavoriten des ägyptischen Tourismusministers und was auf dem Grundstück passieren wird, für das Abu Dhabi 35 Mrd. US-Dollar an Kairo überwiesen hat …

 

Zu heiß

Aber halt! Das Ankurbeln des Ferienmachens und des Reisens bringt auch wieder die Kehrseite der Medaille ans Licht. Den Hallstatt-Wahnsinn. Die Florenz-Fülle. Die Machu Picchu-Massen. Das bummvolle Bali. Kurz: Den Übertourismus.

Lösungen dafür? Während die Kulturhauptstadt-Region Salzkammergut anfänglich noch vollmundig Lösungsideen versprach (meine Wahrnehmung dazu aber jenen mancher Menschen in einem U-Ausschuss gleicht), läuft aktuell im Architekturzentrum im Wiener Museumquartier eine großartig recherchierte Ausstellung zu der Problematik. Was für ein bunter Fächer an einzelnen Themen wurde da aufgearbeitet! Unbedingt anschauen, viel besser als Schönbrunn. Sie können ja trotzdem in einem Hotel übernachten!

 
 

Heimo Rollett

Ist seit über 20 Jahren als Journalist tätig.
Er ist Chefredakteur, Herausgeber, Reisereporter und Moderator.

Risikohinweis – Österreich

Der Erwerb der Veranlagung ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Ein den Bestimmungen des österr. Kapitalmarktgesetzes entsprechender Prospekt samt allfälliger Nachträge ist nach seiner Prüfung durch einen Prospektkontrollor gemäß § 7 KMG über www.fmtg-invest.com und www.fmtg-invest.at erhältlich. Eine Printversion des Prospekts und allfällige Nachträge können bei FMTG – Falkensteiner Michaeler Tourism Group AG, Walcherstrasse 1A, 1020 Wien, +43 (0) 509 912 1113, während der üblichen Bürozeiten angefordert werden.

Risikohinweis – Deutschland

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Für die Crowdinvesting-Kampagne in Deutschland finden Sie auf www.fmtg-invest.com das von der BaFin gebilligte Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) der FMTG – Falkensteiner Michaeler Tourism Group AG über die angebotene Vermögensanlage in Form von qualifizierten Nachrangdarlehen.